Networking

Greifswald Research Award Conferences

Seit 2013 unterstützt der GUC die GewinnerInnen des Research Awards mit der Finanzierung eines Workshops auf Hiddensee. Die Awardees erhalten so die Gelegenheit, in reizvoller Umgebung einen thematisch fokussierten Workshop mit ausgesuchten Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu veranstalten.

 

Bislang fanden fünf Konferenzen statt.

Dr. Anne Seidlitz, Empfängerin des Greifswald Junior Research Awards 2015, organisierte im Juni 2016 einen Workshop zum Thema „3D Printing in Pharmaceutical and Biomedical Applications – Possibilities and Challenges“. Zahlreiche Teilnehmer aus internationalen und nationalen Forschungseinrichtungen tauschten sich zu dem im Bereich der Pharmazeutischen Technologie kontrovers diskutierten Themen, wie die Möglichkeit der Herstellung von Arzneiformen und Medizinprodukten mittels 3D-Drucktechnologie, aus. Durch die Zusammenkunft von Teilnehmern aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, wie beispielsweise der Pharmazie und den Ingenieurswissenschaften, konnten die vielfältigen Fragestellungen von einem interdisziplinären Team von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.

Unter der Federführung des Preisträgers Professor Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter fand Ende Oktober 2015 auf der Insel Hiddensee ein Symposium statt, an dem 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, der Universitätsmedizin, des Friedrich-Loeffler-Instituts sowie der IDT Biologika GmbH teilnahmen. Neben verschiedenen infektionsmedizinischen und methodisch-technischen Aspekten stand das Fachgebiet der Bioinformatik besonders im Fokus. Hier gibt es ein starkes Interesse, die Expertisen der Universität und Universitätsmedizin Greifswald mit denen des Friedrich-Loeffler-Instituts zu bündeln, um den vielfältigen Aufgaben und wachsenden Ansprüchen aus Biologie und Medizin gerecht zu werden. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Etablierung eines neuen Sonderforschungsbereichs zur modernen Impfstrategie.

Auch Dr. Oliver Gloger vom Institut für Community Medicine und Junior-Awardee 2014, richtete im Juni 2015 einen Workshop aus. Dr. Gloger versammelte eine bunt gemischte Gruppe mit Vertretern von jeweils vier Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die sich zu Einsatzpotentialen und Entwicklungsmöglichkeiten von medizinischen Bildgebungs- und Bildanalyseverfahren für größere medizinische Studien austauschten. Aus dem Workshop sind bereits weitergehende Kooperationen unter den Teilnehmenden hervorgegangen.

Im Mai 2014 veranstaltete Dr. Britta Jürgen vom Institut für Pharmazie und erste Junior-Preisträgerin des Research Awards ihren Workshop in der Hiddenseer Inselbibliothek "Henni Lehmann Haus". Zum Thema Bioprozesskontrolle präsentierten und diskutierten Forschende der Universität Greifswald und der TU Berlin sowie Vertreter von BASF und Analytik Jena.

Den Auftakt bildete im September 2013 im Gerhart-Hauptmann-Haus 30 Forscher und Unternehmensvertreter aus Deutschland und den Niederlanden, die unter Federführung des Trägers des Greifswald Research Award Senior, Prof. Dr. Michael Hecker, aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der funktionellen Genomforschung diskutierten. Der inhaltliche Fokus lag dabei auf der industriellen Anwendbarkeit der Greifswalder Forschung im Bereich der der Enzymproduktion.

 

Diese und auch die aus vorherigen Workshops entstandenen gemeinsamen Publikationen und Projektanbahnungen freuen GUC-Präsident Friedrich Hagemeyer besonders: "Das Entspricht genau dem Konzept, das wir mit dem Preis und der anschließenden Konferenz verfolgen: einerseits wollen wir herausragende anwendungsorientierte Forschung öffentlichkeitswirksam präsentieren, zudem aber auch die Initiierung neuer Kooperationsprojekte fördern."

 

 

<br />Professor Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter und GUC-Präsident Dr. Friedrich-Wilhelm Hagemeyer
<br />Die Teilnehmer am Workshop von Professor Dr. Dr. h. c. Thomas C. Mettenleiter
<br />GUC-Präsident Dr. Friedrich-Wilhelm Hagemeyer mit Prof. Dr. Michael Hecker
<br />GUC-Präsident Dr. Friedrich-Wilhelm Hagemeyer mit Dr. Britta Jürgen
<br />Die Teilnehmer am Workshop von Dr. Oliver Gloger

Kooperation mit ThyssenKrupp

Am 11. Juni 2013 besuchten auf Einladung des Greifswald University Club zwei Führungspersonen der Forschungsabteilung von ThyssenKrupp den Forschungsstandort Greifswald.

Dr. Reinhold Achatz, Head of Corporate Technology, Innovation & Quality und Dr. Markus Oles, Head of Technology Strategy & Controlling, informierten sich sowohl im Zentrum für Forschungsförderung der Universität als auch im Leibniz-Institut für Plasmaforschung und –technologie (INP Greifswald) über ausgewählte Bereiche anwendungsorientierter Greifswalder Forschung. Inhaltliche Schwerpunkte lagen hierbei auf den Bereichen Oberflächentechnologie und Plasmaphysik, dem industriellen Upscaling mikrobieller Laborprozesse und der Verarbeitung nachwachsender Rohstoffe.

Gemeinsam mit den Greifswalder Forschern eruierte die ThyssenKrupp-Delegation konkrete Kooperationsansätze auf diesen Gebieten, welche die Basis für eine langfristige Zusammenarbeit der beteiligten Partner bilden sollen.

GUC-Schatzmeister Dr. Stefan Seiberling zusammen mit Dr. Reinhold Achatz und Dr. Markus Oles

Science Sailing

Beim Science Sailing wird ein hochkarätig besetzter Workshop zu einem aktuellen, wirtschaftlich und wissenschaftlich relevanten Thema durch einen exklusiven Ausflug mit dem Segelschiff „Greif“ verbunden. Dort bietet sich ausgesuchten Teilnehmern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik die Möglichkeit, die Ergebnisse des Workshops in außergewöhnlicher Atmosphäre zu diskutieren und die Grundlage für Kooperationen zu legen.

Das erste Science Sailing-Event zum Thema "Die Energiewende als Chance für eine neue Gründerzeit" fand in Kooperation mit dem Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM) und mit Unterstützung der Stadtwerke Greifswald am 12. und 13. Juli 2012 in Greifswald statt. Das Programm des Workshops können Sie hier herunterladen. Die Vorträge beim Workshop lieferten umfangreichen Gesprächsstoff für angeregte Diskussionen auf dem Segeltörn. Die Ergebnisse des Science Sailing wurden in den folgenden Treffen des Arbeitskreises Energie vertieft. 

Das zweite Science Sailing wurde zum Thema "Betriebliche Prävention. Kooperation zwischen Wissenschaft und Unternehmen der Region" fand am 4. September 2012 unter Leitung von Prof. Dr. Reiner Biffar statt. Das Event brachte relevante Akteure aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammen und wurde von der Siemens AG und der Sparkasse Vorpommern unterstützt. Das Programm des Workshops können Sie hier herunterladen.

GUC-Auftaktveranstaltung

Ein erstes Ausrufezeichen konnte der GUC am 15. Februar mit seiner Jahresauftaktveranstaltung 2012 setzen. Ein von BMBF-Ministerialrat Hans-Peter Hiepe moderierter Workshop zu Perspektiven der verstärkten Kooperation zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft in der Region eröffnete am frühen Nachmittag die Veranstaltung. Am Abend lieferte dann der Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens AG und der ThyssenKrupp AG, Dr. Gerhard Cromme, in der Aula der Greifswalder Universität die Verbindung von regionalen und internationalen Perspektiven in Fragen der globalen Wettbewerbsfähigkeit. Begleitet wurde sein Vortrag durch Grußworte und kurze Reden des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern und Schirmherrn des GUC, Erwin Sellering, des Rektors der Universität Greifswald Prof. Rainer Westermann und des GUC-Präsidenten Dr. Friedrich Hagemeyer. Ein kleiner Empfang im Konferenzsaal der Universität rundete die gut besuchte Veranstaltung ab.

In der Folge der Gespräche des Tages wurde ein intensiver Dialog zunächst zwischen Vertretern der Universität Greifswald, der Landesregierung und des GUC angestoßen, um Entwicklungsperspektiven der Wirtschafts-Wissenschafts-Kooperation am Standort und im Land zu sondieren.

 

Arbeitskreis Energie

In regelmäßigen Abständen bringt der Arbeitskreis Energie Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen, um über aktuelle Entwicklungen im Energiesektor zu diskutieren und Möglichkeiten für zielführende Kooperationsprojekte auszuloten. Die Treffen des Arbeitskreises werden dabei stets von einem kurzen Impulsvortrag eines prominenten Gastes eingeleitet, auf dessen Basis danach in entspannter Atmosphäre angeregt diskutiert wird.

Der Arbeitskreis widmet sich aus verschiedenen Perspektiven der Frage widmen, welche Konsequenzen die Energiewende für Region und Wissenschaftsstandort hat und welche innovativen Möglichkeiten sich ergeben, die sich bietenden Chancen in kooperativen Projekten zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu realisieren.

Geleitet wird der AK von Prof. Dr. Thomas Hamacher, Lehrstuhlinhaber für Energiewirtschaft und Anwendungstechnik an der TU München.